Innsbruck
Fürstenweg 185
Universitätssportzentrum
Neubau Wettkampfhalle

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Plan des Erdeschosses als .pdf Datei

Amt der Tiroler Landesregierung
Landesbaudirektion
Hochbau
Universitätssportzentrum
Neubau Wettkampfhalle



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Bauherr - Planung - Bauleitung

Bauherren: 
Republik Österreich 
Land Tirol 
Stadt Innsbruck 

Projektleitung 
Amt der Tiroler Landesregierung 
Landesbaudirektion, Abt. Hochbau 
Vorstand: Hofrat Dipl.-Ing. Ewald Flir 
Bereichsleiter: OR. Dipl.-Ing. Dieter Probst
Projektleiter: A.Dir. Ing. Otto Bucher
Haustechnik: AR. Ing. Wilhelm Holzknecht
Elektrotechnik: A.Sek. Ing. Josef Niederacher



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Planung und örtliche Bauaufsicht
Dipl.-Ing. Horst Herbert Parson 
 Dipl.-Ing. Johannes Schmidt 
Architekten, Innsbruck 
Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. Irene Böhm, Ausführungsplanung
Ing. Hans Stockhammer, örtl. Bauaufsicht



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Statik IFS Dipl.-Ing. Gerhard Saurwein 
Ziviltechnikerges.m.b.H., Innsbruck 



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Planung Gebäudetechnik
Techn. Büro ds engineering GmbH. 
Dipl.-Ing. Schwanninger, Innsbruck 



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Planung Elektrotechnik 
Techn. Büro für Elektrotechnik 
Peter Hanel GmbH., Innsbruck

Zahlen - Daten - Fakten

Baubeginn Jänner 1999
Gesamtfertigstellung Feber 2000
Gesamtbaukosten ATS  54,000.000,-   (EUR  3,920.000,-)
Nettogrundrissfläche 2.620 m2
Rauminhalt 25.231 m3

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GESCHICHTLICHES

Die Widmung dieses Areals für Sportanlagen der Universität Innsbruck geht auf das Jahr 1939 zurück. Aber erst in den Jahren 1963 bis 67 reifte die Idee soweit, dass ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben wurde, nach dem das Architektenteam Norbert Heltschl, Peter Swienty und Peter Pontiller mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde.
Als im Oktober 1975 die Anlagen, bestehend aus Institutstrakt, Schwimmhalle, Spielhalle, Turnhalle, Gymnastik- und Fechtraum, Schwerathletikraum, Judohalle in einer Baukubatur von 55.700 m3  sowie Außensportflächen mit 3 Rasenfußballplätzen, 3 Volleyballplätze, 2 Basketballspielfelder und einer Leichtathletikanlage mit einer sechsspurigen 400 m Rundlaufbahn auf einer Gesamtfläche von rund 95.000 m2 in Betrieb genommen wurden, wußte jeder den Wert dieser Anlagen für die sportliche Aus- und Weiterbildung zu schätzen.
Nicht ahnen konnte man damals jedoch, welch positive Auswirkungen von hier für den Spitzen- und Breitensport des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck ausgingen. 
Während die Stadt Innsbruck sich schon 1963 ein Mitbenützungsrecht an den Sportanlagen zusichern ließ, wird diese positive Entwicklung noch dadurch unterstrichen, dass die nun fertiggestellte neue Wettkampfhalle von Bund, Land Tirol und Stadt Innsbruck gemeinsam finanziert wurde.

IDEENSUCHE NEUBAU WETTKAMPFHALLE

Am 18.5.1998 wurde aus den acht eingereichten Ideenskizzen einstimmig das Projekt der Architekten Dipl.-Ing. Horst Herbert Parson und Dipl.-Ing. Johannes Schmidt aus Innsbruck als weiter zu verfolgendes Projekt ausgewählt. 
Bei der Bewertung der eingereichten Ideenskizzen wurde besonderes Augenmerk auf Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit gelegt.

ENTWURFSGEDANKEN DES ARCHITEKTEN

Es sollte ein einfaches und klares Gebäude entstehen, das die bestehende Anlage respektiert und gleichzeitig selbstbewußt existieren kann. Aus diesem Grund kam kein Anbau zustande, sondern ein freistehender Baukörper mit unterirdischen Anbindungen zum Bestand. Auf diese Weise konnten auch die rundum liegenden Freianlagen miteinander verbunden werden.
Die innenräumliche Entwicklung folgt der Absicht, bestmögliche Orientierung für Benützer und Zuschauer zu erzielen, großzügige räumliche Prägnanz herzustellen, intensive Stimmungen bei Großveranstaltungen zu ermöglichen und blendungsfreie  Lichtverhältnisse herzustellen.
Die Konstruktion konnte mit einfachsten Mitteln durchgeführt werden und ist rundum ablesbar.

KURZBESCHREIBUNG

Dreifachturnhalle mit einer bespielbaren Fläche von 47,00 / 27,00 m
lichte Höhe der Halle  12,50 m für Volleyball und rhythmische Sportgymnastik
Abtrennung durch mobile Trennwände in drei gleich große Teile
Zuschauertribünen für 500 Zuschauer bzw. 1200 Zuschauer mit ausfahrbaren Tribünen
Infrastruktur: Zwei Garderoben mit Naßzellen für Mannschaften, Mehrzweckraum für Besprechung und Videoanalyse, Arzt und Dopingkontrolle, Schiedsrichterkabine,  Regieraum für Fernsehen, Technik und Organisation,  zwei Standorte für Fernsehkameras, Foyer mit Buffet- und VIP-Bereich, Geräteräume, Verbindungsgang zu den bestehenden Garderoben.
 
 

BAUZEIT

Am 29.09.1998 erfolgt das Ansuchen um Erteilung der baubehördlichen Genehmigung, am 08.01.1999 erhält die Firma Mayreder Bau GmbH in Kematen den Zuschlag für die Baumeisterarbeiten über ATS 16.645.782,98 mit MWSt. Der Baubeginn erfolgt am 25. Jänner 1999 mit den Erdarbeiten, die Baufertigstellung am 25. Feber 2000.
 

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