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Landesbaudirektion Hochbau Patsch Patscherkofel 6
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Durch die Generalsanierung wurden im Klimahaus nun wieder beste Voraussetzungen für die baumphysiologische Forschung an der Waldgrenze geschaffen. Neben Klimaaufzeichnungen und Ozonmessungen läuft zur Zeit ein umfangreiches Forschungsprojekt über die Reaktionen von Waldbäumen verschiedenen Alters auf normale und erhöhte Ozonbelastung. Relevante Fragestellungen betreffen die Ozonaufnahme und -entgiftung, Ozon als Einzelstressfaktor und bei Mehrfachstress und die Ozonrisiko-Abschätzung. Andere Projekte wie Untersuchungen zu Fragen der CO2-Bilanz (CO2-Steuer), zur erwartenden Klimaerwärmung und zu anderen aktuellen ökophysiologischen Problemen (Analyse von Baumschäden, Verjüngung des Schutzwaldes, Zuwachsanalysen, Wasserhaushaltsfragen, Frost- und Trockenresistenz) wurden und werden schwerpunktmäflig ebenfalls im Klimahaus durchgeführt. |
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| Es ist durchaus verständlich, dass 40 Jahre nach
Planungsbeginn die technische Ausrüstung für die erforderlichen
Forschungszwecke, insbesondere die überdimensionalen Maschinen zur
Kälte- und Winderzeugung überholt waren. Weiters waren gravierende
sicherheitsbezogene Mängel hinsichtlich Brandschutz, Brandmeldeanlagen,
Sicherheitsbeleuchtung und Verteiler, sowie überholter Lichttechnik
etc. vorhanden.
Das Gebäude wurde in Massivbauweise ausgeführt und mit dem vor Ort vorhandenen Naturstein verkleidet. Vermutlich wegen mangelnder Wärmedämmung und wegen der heftigen Stürme, welchen das Haus an seinem exponierten Platz extrem ausgesetzt ist -das Regenwasser wurde verschiedentlich durch die Risse des Bruchsteinmauerwerkes gepresst- ist zu einem späteren Zeitpunkt eine Verkleidung aus weissen Eternit-Fassadenplatten in Verbindung mit Glaswolleisolierung angebracht worden. Diese unansehnliche Verkleidung verstärkte das massige und die
alpine Landschaft empfindlich störende Erscheinungsbild. Der hohe
Energieverbrauch bedingte, dass nur mehr wenige Räume beheizt wurden
und derart auch der Forschungsbetrieb nur mehr in einge-schränktem
Maße durchgeführt werden konnte.
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ganz abgesehen von baurechtlichen Problemen nach erfolgtem Abbruch des Altbestandes. Da sich dieses Gebäude im Freiland befindet, hätte man bei einer Neuerrichtung ein erforderliches Flächenumwidmungsverfahren durchführen müssen und ebenso ein naturschutzrechtliches Genehmigungsverfahren abwickeln müssen. Nach Erteilung der baubehördlichen Bewilligung für die Umbau-
und Sanierungsarbeiten wurde in einer ersten Sanierungsetappe in den Jahren
1996 bis 1998 die Aussenhaut des Gebäudes generalsaniert. Im Einzelnen
wurden dabei folgende bauliche Maßnahmen durchgeführt:
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Nicht zuletzt darf mit Genugtuung festgestellt werden, dass, abgesehen von gleichzeitig erfolgten Verbesserungen der Innenausstattungen und einer beträchtlichen Energieeinsparung sich das Bauwerk nunmehr wesentlich harmonischer in das alpine Gelände einfügt als zuvor. Architekt Dipl.Ing. Hans Loch hat bei der Planung dieser Generalsanierung äußerstes Ein-fühlungsvermögen im Hinblick auf alpine Architektur und beste funktionelle und formale Gestaltungsfähigkeiten bewiesen. |
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Projektleitung
Vorstand:
Hofrat Dipl.-Ing. Ewald Flir
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